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Pressearbeit langfristig aufbauen

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Gute Pressearbeit selbst gemacht, das ist gar nicht so schwer, wenn man ein paar Standards beachtet. So bauen Sie Ihre Pressearbeit langfristig auf; was Ihnen zugute kommt.

Pressearbeit selbst machen

Schreiben Sie Ihre Artikel für die Zeitung selbst. Vor allem, wenn Sie jemanden im Verein oder der Firma haben, der so etwas schreiben kann; zumindest in den Grundzügen. Wenn Sie Hilfe brauchen, schauen Sie sich nach einem Redaktionsbüro in Ihrer Nähe um; dort arbeiten Profis. Hier bekommen Sie oft Pressearbeit aus einem Guss. Gerne dürfen Sie auch uns buchen, wenn gute Pressearbeit kennt keine Entfernung.

Vertrauensbasis aufbauen

Wenn Sie das selbst übernehmen wollen, gerne. Versuchen Sie auf jeden Fall, die Pressearbeit langfristig anzulegen und gegenseitiges Vertrauen zur Redaktion aufzubauen. Stehen Sie Ihrem Redakteur auch dann ehrlich Rede und Antwort, wenn die Wahrheit für Ihren Verein ausnahmsweise nicht positiv ist.

Denken Sie daran: Ein Journalist ist seinen Lesern verpflichtet – er wird immer versuchen, sie objektiv und zeitnah zu informieren. Und das mit möglichst interessantem Lesestoff. Hier haben Sie schon zwei wichtige Charakteristika einer erfolgreichen Pressearbeit. Schreiben Sie so aktuell wie möglich. Tageszeitungen mögen keine Texte von Ereignissen, die länger als zwei Tage alt sind. Sollten doch einmal Verzögerungen auftreten, so sagen Sie in der Redaktion Bescheid.

Was erzählen Sie Ihren Nachbarn?

Bemühen Sie sich darum, Ihre Pressemitteilungen so zu schreiben, dass es möglichst viele Menschen interessiert – und nicht nur die Mitglieder Ihres Vereins oder Beschäftigte Ihrer Firma. Ein Test für Sie: Überlegen Sie, was Sie von Ihrer Hauptversammlung oder aus Ihrer Produktion Ihrem Nachbarn erzählen würden, der nichts mit Ihrem Verein oder Ihrem Unternehmen zu tun hat. Das ist das Wesentliche.

Pressearbeit: Beachten Sie die Regeln

Wer sich Redakteurin oder Redakteur gewogen halten will, der hält sich an die Regeln der Zunft. Wenn Sie die Anforderungen der journalistischen Handwerks beachten, erleichtern Sie dem Redakteur das Leben ungemein. Sie haben so größere Chancen, Ihren Text in die Zeitung zu bekommen – und wenn Sie die wichtigsten Regeln beachten, bekommen Sie ihn auch hinein, wie Sie ihn geschrieben haben – ungekürzt.

Der richtige Draht zu Redaktion

Nehmen Sie Kontakt mit den zuständigen Personen in der Redaktion auf. Nichts ist bei Hunderten von Mails pro Tag so nervtötend wie eine Mail an einen Redaktionsleiter, der schon drei Jahre nicht mehr dort arbeitet. Oder eine Mail über ein sportliches Ereignis in der Wirtschaftsredaktion. Also: Finden Sie heraus, wer für Sie zuständig ist und sprechen oder mailen Sie die Person gezielt an. Das macht Ihre Pressearbeit um etliches erfolgreicher.

Die richtige Adresse benutzen

Schauen Sie nach oder fragen Sie, über welche E-Mail-Adresse Ihre Nachricht an die zuständige Redaktion gehen soll. Oft haben Redakteure persönliche Mail-Adressen – an den Account geht aber niemand ran, wenn der Redakteur Urlaub hat. Es wäre doch schade, wenn die Ankündigung Ihres Vereinsfestes oder die Pressemitteilung über den Preis für Ihr Firma nur deshalb nicht in der Zeitung steht, weil Sie die Meldung an die falsche Adresse geschickt haben. Nehmen Sie also immer die allgemeine Adresse der zuständigen Redaktion für Ihre Pressearbeit.

Auf den Betreff kommt es an

Versehen Sie Ihre Mail mit einer möglichst aussagekräftigen Betreffzeile, etwa „Heckenfest der Holzhammerfreunde Schlagdorf“. Dann weiß sofort jeder in der Redaktion, das ist eine Mail für den Kollegen, der Schlagdorf betreut – den anderen spart es Zeit, sie müssen die Mail nicht öffnen.

Versehen Sie die Mail mit einer aktuellen Signatur, also Ihrem korrekten Absender, dem Vereinsnamen und Ihrer Funktion im Verein. Sie schreiben ja auch keine Briefe ohne Absender. Und, ganz wichtig, fügen Sie eine Telefonnummer bei, unter der Sie immer erreichbar sind (Handy).

So gewinnt Ihr Pressetext

Bitte fassen Sie sich bei Ihrem Pressetext kurz – dann muss ihn auch niemand kürzen. Gleichzeitig bannen Sie die Gefahr, dass ein unkonzentrierter Redakteur das Wichtigste herauswirft. Das Wichtigste, die sieben W-Fragen (wer, was, wann, wo, wie, warum, wozu) beantworten Sie ja sowieso ganz vorne in Ihrem Text. Achten Sie auf Formalia. Passen Sie die Schreibweise von Daten und Uhrzeiten den Gepflogenheiten der Tageszeitung an. Und vermeiden Sie Abkürzungen.

Schreiben Sie nicht 17.09.2009, sondern 17. September. Das Jahr lässt der Redakteur weg, weil die Tageszeitung ein tagesaktuelles Medium. Wenn die Zeitung am Mittwoch, 17. September, berichtet, dass am Montag, 22. September, eine Sitzung des Gemeinderates stattfindet, braucht es keine Jahreszahl. Die denkt sich jeder Leser dazu.

Viel Arbeit erspart

Wenn Sie jetzt aber für Ihren Verein berichten und beharrlich die Jahreszahl dazuschreiben, ärgern Sie den Redakteur. Weil der nämlich jedes Mal das Datum löschen muss. Kleinigkeit, werden Sie denken – aber wenn Sie einen größeren Bericht schreiben und die Freien Mitarbeiter und die anderen Berichteschreiber das auch alle tun, dann bearbeitet der arme Redakteur für seine zwei Zeitungsseiten, die er redigiert, 70 Mal ein falsches Datum. Das kostet Zeit, die er für wertvollere Dinge verwenden könnte.

Ähnlich ist es mit der Uhrzeit. „16 Uhr“ können Sie auf alle erdenklichen Weisen schreiben: 16 h, sechzehn Uhr, 16,00 Uhr, 16.00 Uhr, 16:00 Uhr, 1600 und dergleichen mehr. Wenn die Zeitung jetzt aber nur 16 Uhr akzeptiert, weil sie sich darauf festgelegt hat, ändert der arme Redakteur in den Texten auf seinen Seiten vielleicht 47 Mal die Uhrzeit.

Zahlenspiele

Und weil wir gerade bei Zahlen sind: In den Zeitungen sind die Zahlen von eins bis einschließlich zwölf ausgeschrieben, ab 13 sind Ziffern gebräuchlich. Es gibt aber lokale Unterschiede – am besten erkundigen Sie sich auch hiernach.
Sie können also Ihrem Redakteur viel Arbeit ersparen und sich beliebt machen, wenn Sie sich nach der richtigen Schreibweise erkundigen (oder aufmerksam die Zeitung studieren) und das dann beherzigen.

Pressearbeit langfristig aufbauen

Wenn Sie das alles beachten, werden Sie Ihre Pressearbeit langfristig aufbauen. Sie wissen doch: Kleine Geschenke – und professionelle Arbeit ist eigentlich schon ein großes Geschenk – erhalten die Freundschaft. Richten Sie Ihre Pressearbeit danach aus.

Wir bieten Ihnen zwei Zugänge zu guter Pressearbeit: Eine Schulung für Ihren Pressearbeiter im Unternehmen. Oder Sie vertrauen uns die Öffentlichkeitsarbeit an.

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